Herbststimmung am Bleichsee
Herbststimmung am Bleichsee


Sehenswürdigkeiten:

Freihaus mit Manfred-Kyber-Museum
Burgruine mit Rittersaal und Aussichtsturm
Öffnungszeiten: An Wochentagen nach Vereinbarung, samstags, sonn- und feiertags von 12.00 - 18.00 Uhr, in den Monaten März bis November
Burgwart: Herr Gabb Tel. 07130/6692
oder Tel. 07130/451223
Führungen: Historische Burggeschichte, Stadtführung Löwenstein, „Seherin von Prevorst“ - Ihr Leben und Ihre Zeit in Löwenstein und Weinsberg
Terminvereinbarungen:
Herr Rosemann unter Tel. 07130/6125
Schloß Lautereck im Teusserbad (Teusser-Schlößchen) 
Ehemaliges Kloster Lichtenstern
Waldfriedhof mit den Ruhstätten des Dichters, Schriftstellers und Tierfreundes Manfred Kyber, der „Seherin von Prevorst“, des Künstlers Richard Hohly und weitere historischen Persönlichkeiten

Freibad:
Idyllisch gelegenes Solarbeheiztes Mineralfreibad im 
Stadtteil Teusserbad Tel. 14 64
Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Mitte September Tel. 1441

Camping: 
Campingplatz „Heilbronn“ am Breitenauer See

Freizeitgestaltung:
Naherholungsgebiet „Breitenauer See“ Ideal für Camper, Angler, Wassersportler, Spaziergänger und „Ausflügler“, 80 km markierte Wege für Wanderer und Radfahrer zwischen Wald und Reben mit herrlichen Aussichtsmöglichkeiten.

 

Aus der Geschichte Löwensteins

1090
erbauen die Grafen von Calw eine Burg. Unterhalb der Burganlage bildet sich eine Burgsiedlung, des heutigen Städtchen Löwenstein.
1123 wird Löwenstein erstmals urkundlich erwähnt.
1277 gelangen die Löwensteiner Besitzungen durch Kauf an den Bischof von Würzburg: danach an Rudolf von Habsburg.
1281 kommen Burg und Herrschaft an Albrechts von Schenkenburg, einen Sohn Rudolfs von Habsburg.
1287 weilt im November der König selbst auf der Burg und verleiht der Siedlung Löwenstein die Weinsberger Stadtrechte. Die Habsburger regieren bis Mitte des 15. Jahrhunderts.
1464 stirbt der letzte Graf ihres Stammes
1441 erwerben die Wittelbacher Kurpfälzer die ganze Grafschaft. Graf Ludwig 1. von Löwenstein begründet als Sohn des Kurfürsten Friedrich des Siegreichen, Pfalzgraf bei Rhein, die dritte Dynastie der Grafen zu Löwenstein. Er ist der Stammvater der noch heute bestehenden Fürstenhäuser von Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, der evangelischen, und Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, der katholischen Linie.
1504 erobert Herzog Ulrich von Württemberg das Städtchen.
1510 wird die Grafschaft Löwensteinwürttembergisches Mannlehen. Graf Ludwig II. gewinnt durch Heirat die Grafschaft Wertheim.
1570 begann Graf Ludwig mit dem Bau des neuen Schlosses, das 1576 fertiggestellt wurde. Hierzu bediente er sich großer Teile des Mauerwerks der oberhalb gelegenen Burg. Die dadurch entstandene Burgruine wurde jedoch in den Jahren 1968 bis
1977mit den ansehnlichen Überresten gründlich renoviert.
1584 erfolgt der Umzug der Herrschaft nach Wertheim.
1618 Während des Dreißigjährigen Krieges löst sich die gesamte Gemeinde für längere Zeit auf. Spätere kriegerische Heimsuchungen setzen dem Städtchen arg zu.
1648 Aber immer wieder gelingt den Bewohner der Wiederaufbau und eine Weiterentwicklung.
1815 beschloss der Wiener Kongress eine neue Staatsordnung. Württemberg durfte die seit 1803 erworbenen Gebiete behalten. Löwenstein gehört nun endgültig zum Königreich Württemberg.
1945 Am 14. April werden in Löwenstein durch einen alliierten Fliegerangriff drei Viertel der Gebäude zerstört. Das älteste Haus der Stadt, das Freihaus, übersteht den Angriff. Nach Kriegsende läßt zäher Wiederaufbauwille die Stadt neu erstehen.
1993 wird das Freihaus vollständig restauriert. Es beherbergt nun das Museum des Dichters und Tierfreundes Manfred Kyber.
1997 Sanierung der „Alten Kelter“ und Umbau zu einer modernen Fest- und Veranstaltungshalle.
1997 Prädikatisierung als staatlich anerkannter Erholungsort.