Schönes Fachwerkhaus in Sülzbach
Schönes Fachwerkhaus in Sülzbach


Sülzbach mit heute 1-700 Einwohnern wurde 1037 als „Sulcibach“ und 1243 als „Sulzbach“ erwähnt. Den größten Grundbesitz hatte das Kloster Schöntal. Der sog. „Schöntaler Klosterhof" als Gebäude mit hervorragendem Fachwerk ist noch heute erhalten und vorbildlich renoviert. Die Pfarrkirche St. Kilian gilt als Mutterkirche des Weinsberger Tales und wird erstmals 1243 erwähnt.

Weiler mit heute 3.500 Einwohnern als „Wilare“ 1037 erwähnt. Seit 1127 ansässig die Adelsfamilie derer von Weiler. Das Schloß von 1588 birgt spätgotische Altarbilder und ein Glasgemälde. Die heutige evang. Kirche war vormals „Unserer Lieben Frau“ geweiht und ist 1399 als Chorturmanlage erbaut und 1758 erweitert worden.

Willsbach mit heute 3.500 Einwohnern, 1254 als „Wilerspach“ und 1292 als „Wilrespach“ erwähnt, muß nachweislich Bodenfunden bereits vor 700 entstanden sein. Schon 1425 bestand die Kapelle St. Georg.  486 wurde die evang. Pfarrkirche als spätgotische Kapelle erbaut, später verändert und 1860 erneuert.

Museum Synagoge Affaltrach:
Nur wenige Synagogen haben den Novemberpogrom des Jahres 1938 überdauert. Die Synagoge Affaltrach, 1851 von der damals blühenden jüdischen Gemeinde in Affaltrach erbaut, wurde von den Nationalsozialisten verwüstet, aber nicht in Brand gesteckt. Synagoge Affaltrach Untere Gasse 6), Museum zur Geschichte der Juden in Kreis und Stadt Heilbronn, geöffnet Februar bis November Mittwoch und Sonntag von 15.00 - 17.00 Uhr, oder nach Vereinbarung über das Bürgermeisteramt Obersulm.

Das Schulmuseum Weiler:
wurde im alten Schulgebäude von 1791 eingerichtet. In der alten Schulstube im ersten Obergeschoß finden sich Schulinventar und Unterrichtsmaterialien aus der Zeit von 1850 bis 1930. Schulmuseum Weiler (Heilbronner Str. 46), geöffnet Sonntag 14.00 - 17. 00 Uhr (außer Wintermonate) für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung über Bürgermeisteramt Obersulm.

Campingplatz
„Heilbronn am Breitenauer See“
Der Campingplatz am Breitenauer See ist einer der schönsten Campingplätze in der Bundesrepublik. landschaftlich sehr reizvoll und ruhig gelegen, bietet der Platz Erholung und vielseitige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Wasser, Weinberge und Wald prägen das Bild. in der Näheren Umgebung stehen 60 km markierte Wander- und Radfahrwege zur Verfügung Vom milden Klima begünstigt, wachsen hier württembergische Rot- und Weißweine der Spitzenqualität.

Obersulm stellt sich vor:

Obersulm entstand am 1. Mai 1972 durch den freiwilligen Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden Affaltrach, Eichelberg, Eschenau, Weiler und Willsbach. Zum 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Sülzbach in die Gemeinde Obersulm eingegliedert.

Die Gemeinde Obersulm hat rund 13.000 Einwohner. Sie liegt im Weinsberger Tal am Fuß der Löwensteiner Berge. Die Gesamt- gemarkungsfläche beträgt 3.107 ha, hiervon entfallen auf den Weinbau 350 ha, auf den Wald 820 ha und auf bebaute Flächen 310 ha.

Verkehrsmäßig günstig an der B39 Heilbronn-Schwäbisch Hall, 7 km östlich des Autobahnkreuzes Weinsberg und an der „Schwäbischen Weinstraße“ gelegen, ist Obersulm ein attraktiver Wohnplatz und beliebter Ausgangspunkt zu Wanderungen in die Löwensteiner Berge mit markierten Wanderwegen, Parkplätzen mit Feuerstellen und Waldspielplätzen.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Naherholungsgebiet „Breitenauer See“, welches mit 40 ha Wasserfläche, einem Campingplatz und verschiedenen Naherholungseinrichtungen Freizeitspaß für die ganze Familie bietet.

Neben einem modernen, beheizten Mineralfreibad bietet die Gemeinde Sportplätze, Turnhallen, Tennisplätze, Schießbahnen und Reithallen. Das Schulangebot reicht von der Grund-, Haupt- und Förderschule bis zur Realschule und einer Musikschule mit einem vielfältigen Angebot an Instrumentalunterricht.

Affaltrach mit heute 4.200 Einwohnern wurde erstmals 1254 erwähnt. Das Komturgebäude von 1694 mit dem Malteserkreuz an den Läden, „Schlößchen“ genannt, ist heute in Privatbesitz. Die 1851 erbaute Synagoge wurde vom Landkreis Heilbronn übernommen und grundlegend renoviert. Ein Museum über die Geschichte der Juden im Unterland kann nach Voranmeldung bei der Gemeinde Obersulm besichtigt werden.
Der große Judenfriedhof mit alten Grabmälern wird bis heute von der Gemeinde Obersulm gepflegt und erhalten.

Die Synagoge in Affaltrach
Die Synagoge in Affaltrach

Eichelberg mit heute 650 Einwohnern, erstmals 1275 genannt, war seit 1504 Lehen der Herr von Weiler. Es fiel 1806 an Württemberg.

Eschenau mit 2.300 Einwohner als „villa Esginaha“ 780 und 1262 als „Eshenowe" erwähnt. 1573 wurde vom Geschlecht Gemmingen ein Schloß erbaut.